Medical Motion - Medical Cinematography in early 20th century
von Katrin Pilz
Mit der Etablierung des Kinematographen in medizinischen Wirkungsbereichen zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden neue medizinisch-visuelle Strukturen sichtbar. Das Herantasten an das neue Medium in der medizinischen Wissenschaftsgemeinschaft und den Einfluss auf unterschiedliche akademische Strukturen und medizinische Fachdisziplinen soll am Beispiel von institutionellen und visuellen Beobachtungen in Brüssel und Wien gezeigt werden. Fragen wie, auf welche Art war epistemische Kommunikation durch medizinische Filme geprägt und wie haben medizinische Filme Verschiebungen von Körpervorstellungen mitbestimmt, sollen diskutiert werden.
Katrin Pilz, Mag.phil, studierte Geschichte und Kulturwissenschaften in Wien und Rom. Seit 2008 ist sie als Projektmitarbeiterin am Department und Sammlungen für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Universität Wien tätig. Dort arbeitet sie neben vergangener Betreuung von Veranstaltungen und Museumsaktivitäten innerhalb des interdisziplinären Forschungsprojekts CORPOrealities, zu materieller und visueller Medienkultur der Medizingeschichte im 20. Jahrhundert. Seit 2011 arbeitet sie als Wissenschaftsstipendiatin des ARC Projektes „Standardizing the Difference“ der Université Libre de Bruxelles an ihrem Dissertationsprojekt, dass sich mit der historischen und kulturellen Untersuchung wissenschaftlicher Filme in Brüssel und Wien befasst.
Ort: Lesesaal des Josephinum, (Währinger Straße 25, A-1090 Wien)
Zeit: 28.November 2011, 16.00 c.t.
Kontakt: sammlungen@meduniwien.ac.at; +43/1/40160/26001
Das Team der Organisationseinheit „Department und Sammlungen für Geschichte der Medizin“ freut sich über Ihren Besuch!